Am 05. März 2011 ging es los - Start war vor Tagen

Samstag, 19. März 2011

Etappe 14 - 320 km - Sahara (RIM) - Nouakchott ( RIM)

Kurz nach Sonnenaufgang verkündete der Rauch unserer Müllverbrennung unseren Aufbruch.
Anfänglich ging es ganz zu voran doch dann kehrten wir zur Materialschlacht zurück. Nach 11 km waren wieder die ersten 2 Reifen an verschiedenen Autos zu wechseln. Nach 23 km war ein Auspuff zu richten. Bei km 29 dann der Schock. Abseits jeglicher Zivilisation wurde Karsten von einem Rückwärts fahrenden Auto angefahren und verletzt. Zum Glück waren mit uns 1 Arzt , 2 Medizinstudenten und 2 Rettungssanitäter unter den Rallyteilnehmer die sich schnell und professionell um den Patienten bemühten.  Karsten konnte schnell stabilisirt werden und blieb zu Glück Ruhig und gelassen, klagte aber über starke schmerzen in der Hüfte. Unter diesen Umständen wurde die Entscheidung getroffen ebenfalls den schnellsten Weg zur Teerstraße zu suchen und den Verunfallten aus der Wüste zu bringen. Den Patienten in das beste Fahrzeug den Dacia- Duster verladen und weitergefahren. Leider verloren wir durch eine weitere Motorüberhitzungen und zwei Einsandungen unseres Autos einiges an Zeit bis wir endlich die sichere Straße erreichten. Der Duster mit Karsten und das restliche Drive of our Life Team mit Arzt machten unverzüglich sich auf den Weg nach Nouakchott ins Krankenhaus. Alle anderen erhöhten wieder ihren Luftruck zahlten ihre mauretanische Autoversicherung und Bildetet eine Kolonne.

Wenige Meter vor der Straße wurde wieder ein Mercedes von seinem Unterbodenschutz befreit als er über einen hohen Stein fuhr. Also wieder warten bis der Schaden gerichtet war und auf die 230 km langen Weg in die Hauptstadt Nouakchott. Unterwegs einige winkende Menschen in einem Land das nur aus Sand zu bestehen scheint.  Mit Warnblinkanlage fuhren wir in eine Millionenstadt aus Schlamm und Dreck ein,  Hupend bahnten wir uns den Weg durch den chaotischen Stadtverkehr auf Straßen ohne Licht zum Campingplatz. Dort angekommen nach 4 Tagen Wüsten waren wir überrascht und Hocherfreut über warmes essen und einer Bar. Sogar ein  Pool war zu entdecken und weckte die Hoffnung auf ein Mindestmaß an Hygiene . Am Abend erfuhren wir dass sich Karsten auf dem Weg der Besserung befindet und verdauten den Tag bei sündhaftem Teuerem in einem muslimischen Land verbotenen Bier.

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