Am 05. März 2011 ging es los - Start war vor Tagen

Montag, 7. März 2011

Etappe 3 - 890 km - Angouleme (F) – Madrid (E)

Heute lag die Kilometer mäßig längste Etappe der Tour vor uns. Nach dem morgendlichen Briefing ging es zu den auf dem Hotelparkplatz geparkten Fahrzeugen. Kurzer Check , alles noch da ? Unser Startproblem bestand leider noch immer und wurde in gewohnter Manier behoben. Wir tippen auf den Kraftstofffilter der auf Grund von Undichtigkeiten über Nacht Luft ins Treibstoffsystem bringt. Nachdem der Motor endlich startete machten wir uns auf den Weg zur Tankstelle um von dort den Tourtag zu beginnen. Wieder als Führungsfahrzeug auserkoren folgten uns Mittlerweile als Zusammengeschweißte Einheit das Team „Drive of our Life“ und „Graz-Banjul“. Um auf dieser Monsteretappe Zeit zu sparen wurde auch die Maut Autobahn in Erwägung gezogen. Im Sonnenaufgang auf der Französischen Autobahn ging es in Richtung Süden. Gegen Mittag  wurde ein LKW Parkplatz kurz vor der Spanischen Grenze aufgesucht wo es bei Frisch gebrühten Kaffee vom Campingkocher ans Neusortieren der Dachaufbauten von „Drive of our life“ ging. Als unverzichtbares Utensil stellt sich dabei immer mehr die Motorraumklappe des LandRovers vom Grazer Team bestehend aus Herbert und Gert heraus, die sich als Tisch ideal für Verschiedensten Dinge eignet. Unsere Kolonne kam gut voran und arbeitete sich auf gut ausgebaute spanische Autobahnen durch die Pyrenäen und traumhafte Aussichten ließen dabei die Zeit wie im Fluge vergehen. In einem kleinen Spanischen Dorf wurden die Campingkocher auf die Straße gestellt und versorgten die Mannschaft nach der halben Etappe. Nach kurzem Shoppingstopp zum Aufbessern der Wasservorräte und leckerem starken Kaffee ging es durch weitere Höhenmeter weiter nach Madrid. Zwischen durch wurden einige Fotofreundlich Überholungen inszeniert und auch unsere Funkgeräte verlockten zu mach einem Scherzhaften Kommentar.

Kurz vor dem Ziel wurde mir als Fahrer, Stephan als Navigator und den folgenden Jungs noch mal alles abverlangt als wir in der RushHour in Madrid ankamen. Dabei mussten viele komplizierte Autobahnenkreuze rund um die Stadt bewältigt und sich gegen aggressive Autofahrer zu wehr gesetzt werden. Unsere heutige Fahrt endete auf dem bewachten Parkplatz eines Formel 1 Hotels im Süden der Stadt. Nach einem Burger und einem Feierabendbier auf der Landrover Motorhaube endete nun ein schöner und erfolgreicher Tag. Noch etwas Öl nachgefüllt und ab ins Bett.

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