Am 05. März 2011 ging es los - Start war vor Tagen

Mittwoch, 9. März 2011

Etappe 5 - 100 km San Roque (E) – Algeciras (E) - Asilah (Ma)

Im Auto schlief es sich ganz gut nur der Starkregen der die ganze Nacht vom Himmel prasselte ließ nicht so richtige Campingfreude aufkommen. So mussten wir unsere feuchten Ausrüstungsgegenstände im Auto verstauen und macht uns auf den Weg in Richtung Hafen Algeciras unser erster Pflichttreffpunkt. Wir nutzen noch einmal die letzte Gelegenheit und mit Devisen einzudecken und warteten im Strömenden Regen auf die Überfahrt nach Tanger. Nach und nach trudelten auch alle weiteren Autos ein und es gab ein freudiges wieder sehen mit den Teams die andere Routen genommen hatte.  Bevor es auf die Fähre ging, waren noch einige Formalitäten zu regeln. So waren neben der Einsreisebescheinigung für Marokko noch Zollerklärungen für unsere Fahrzeuge auszufüllen. Dann ging es zur Verladung  auf dem nicht mehr ganz so jungen Kahn. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto gab es ein Briefing das uns über die Besonderheiten in Marokko aufklärte. Alle persönlichen Einreiseformalitäten wurde auf dem Schiff erledigt und nach  ca. 2 Stunden erreichten wird den Hafen von Tanger.

Die Grenzkontrolle gestaltete sich neben der langen Wartezeit etwas schwierig, da sich die Grenzpolizei daran machte unsere Landkarten  auf den Grenzverlauf der Westsahara zu überprüfen. Dieser Landstrich wird von Marokko beansprucht und ist seit langen ein internationaler Streitpunkt. .So mussten z.B. Aufkleber mit  Kartenausschnitten entfernt werden bei denen die Grenzen nicht der Meinung der Grenzpolizei entsprachen. Auch der Geldtausch ging nicht reibungslos von statten, da die örtlichen Wechselstuben nicht genug Dihram für solche große Anzahl von Leuten hatte. Die Kontrolle geschafft machten wir uns im Dunkeln auf den Weg zur Unterkunft und es bestätigte schnell dass die Mentalität in Afrika eine völlig andere ist. So kamen uns neben wilder Fahrweise auch Schafe und Kühe auf Schnellstraßen entgegen. Dafür waren wir umso mehr über die schöne Unterkunft im Stile eines orientalischen Palastes überrascht. Für 11 € wurden wir mit Landestypscher Folklore begrüßt und bekamen ein ordentliches Zimmer mit augenscheinlich Europäischen Hygieneverhältnisse. Auf unserer Fahrt vom Hafen setzte beim Bully unserer drei Rallyfreunde aus Greiz.  (Dive of yor life) die Lüfter aus und so musste vor der  verdienten Stärkung erst einmal gemeinsam eine Notreparatur durchgeführt werden. Mit Hilfe der „Wie helfe ich mir selber“ Lektüre und Kabeln aus den Zusatzscheinwerfern wurde die Stromversorgung  Lüfter neu verlegt. Sebastian  liebevoll Baster-Wastel genannt  machte hierbei seinem Spitznamen als ehre und schaffte die Arbeit in Rekordzeit. Auch Herbert und Gerd hatten Probleme mit Ihrer Wagenbeleuchtung -.  Tropfendes Öl legte sich auf den Keilriemen und erzeugte dadurch ein gelegentliches durchdrehen der Lichtmaschine. Eine Konstruktion aus einer zerschnittenen Bierdose sollte hier  am nächsten Tag Abhilfe schaffen Das landestypische Essen hatten wir uns danach redlich verdient. Mit den ersten Eindrücken und in Erwartung der nächsten Etappen legen wir uns zur Ruh.

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